Tag 5

Der Weg zurück

Viele Wege gibt es nicht im Chamar Daban. Aber den gleichen Weg zurück wollten wir auch nicht gehen. In der Karte gab es da noch so etwas ...
Wir kamen zwangsläufig wieder an der Wetterstation vorbei und haben uns dort schlau gemacht. Ja den Weg gibt es. Laut Karte imer oben auf dem Bergrücken lang, da werden wir sicher noch wunderschöne Ausblicke haben. Nur haben wir nicht bedacht, dass wir wieder ein die Baumgrenze eintauchen und zwei Tage nur Wald sehen sollten. Der Weg stellte sich später als Versorgungsweg für die Wetterstation heraus und war überhaupt nicht zu verfehlen. Offensichtlich scheinen die ziemlich robuste Fahrzeuge zu haben, denn den Spuren nach, muss der LKW mehrfach mindestens einen Meter im Schlam versunken sein. Uns wars egal, wir waren diesmal fast allein unterwegs und wollten so schnell wie möglich ans Wasser. Anfangs dachten wir noch, die Tour an einem Tag zu schaffen, es ist letztendlich aber die doppelte Zeit geworden.

Wasserversorgung an der Wetterstation. Trübes Grundwasser aus einem Meter Tiefe. Wir haben anfangs Bedenken gehabt, aber die Russen haben es auch getrunken - und uns ist es auch bekommen (auf der Höhe von ca. 1500m gibt es kaum noch fliesendes Wasser)!

Der letzte Blick über die Baumwipfel ehe wir in tiefem Wald verschwinden.

Die Warnung

Wir sind nicht allein unterwegs. Frische Bärenspuren haben uns Vorsichtsmaßnahmen gegen ungewünschten nächtlichen Besuch ergreifen lassen. Der Ehrlichkeit halber sei gesagt, dass wir diese Nacht nicht besonders gut geschlafen haben.